FDP Bochum

Kreisverband

Pressemitteilungen vom 21.01.2019:

Keine Trabantenstadt für Hiltrop und Gerthe

Fraktion FDP & DIE STADTGESTALTER enttäuscht über Veranstaltung von Bürgerinitiative.

Enttäuscht über die Veranstaltung der Bürgerinitiative „Gerthe – So nicht“ zeigt sich die Fraktion FDP & DIE STADTGESTALTER. „Hier wurde für die Flächen zwischen Castroper Hellweg und Sodinger Straße ein Szenario aufgezeigt, für das es in der dargestellten Form keinen politischen Beschluss gibt“, so das Ratsmitglied Susanne Mantesberg-Wieschemann.


„Wir haben der Initiative umfangreiche Informationen zum Stand der politischen Beschlusslage an die Hand gegeben. Warum man trotzdem behauptet, eine sechsgeschossige Bebauung mit bis zu 1000 Wohneinheiten sei beschlossene Sache, ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Mantesberg weiter. Bilder von Trabantenstädten seien gezeigt worden.

Richtig ist, dass der Rat der Stadt Bochum am 29.11.2018 die ersten Überlegungen der Stadt Bochum für die Rahmenplanung Gerthe zunächst nur zur Kenntnis genommen hat. Gleichzeitig wurde die Stadt beauftragt, auf dieser Basis eine vertiefte städtebauliche Planung zu erarbeiten. Sämtliche Planungsleistungen sollen dabei von NRW Urban KE erbrachte werden. Erst wenn eine solche Planung vorliegt, gibt es politische Beschlüsse die konkrete Bebauung betreffend. „Leider wurden im Rahmen der Veranstaltung keine Rückfragen oder Klarstellungen erwünscht“, so die Ratsfrau.

Vollkommen unerwähnt blieb auch, dass die Anregungen aus dem Stadtteil im Rahmen einer Bürgerwerkstatt in die Planungen mit einfließen sollen. Dies sei neben der formalen Bürgerbeteiligung ein sinnvolles Instrument, um mit den Menschen, die die Bebauung betrifft, in eine Gestaltungspartnerschaft mit Verwaltung und Politik zu treten, findet die Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER". Außerdem bestehe auch bis zum 01.03.19 für Jeden die Möglichkeit einer Eingabe beim Regionalverband Ruhr (RVR) über die Inanspruchnahme der Freiflächen. Darüber hätte die Initiative vollständiger weise aufklären müssen.

„Unsere Fraktion hatte bereits im August 2016 über die möglichen Flächennutzungen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Hier wurden bereits konstruktive Vorschläge gemacht, die in die weiteren politischen Beratungen mit einfließen sollen. „Für uns ist ganz maßgeblich, welche Berechnungen für die Belüftungsverhältnisse und Kaltluftabflüsse für diese Flächen vorliegen. Die entsprechenden Gutachten werden wir anfordern“, so Mantesberg-Wieschemann.

Im Falle der Bebauung fordert die Fraktion ein städtebauliches Konzept, das sich an ökologischen, klimatischen und sozialen Zielen orientiert, um einen positiven Effekt für den gesamten Norden zu erreichen.
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