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Themenabend am 22. November 2018: Wie entwickelt sich die Kita-Landschaft in Nordrhein-Westfalen weiter?

Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW
Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW
Die NRW-Koalition aus FDP und Christdemokraten hat seit Regierungsübernahme bereits ein Kita-Rettungspaket in Höhe von 500 Millionen Euro auf den Weg gebracht, damit keine Kita schließen muss. Zudem wurden fast 400 Millionen Euro als Übergangsfinanzierung für das Kita-Jahr 2019/2020 in den Haushalt eingestellt.

Die FDP Bochum will beim Themenabend im November daher darüber diskutieren, wie ein neues Kinderbildungsgesetz ausgestaltet werden soll und welche Betreuungsangebote man zukünftig braucht. Gastreferent wird der familienpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, Marcel Hafke, sein.

Der Themenabend findet am 22. November 2018 um 19.00 Uhr in der Angels Lounge (Kortumstraße 9, 44787 Bochum) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich später auch mit Fragen aktiv in die Debatte einzubringen.

An Sitzbänken sollen Notfallnummern angebracht werden. (05.11.2018)

Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin
Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin
Viele Orte im Stadtgebiet sind nicht mit eindeutigen Adressen bestimmt oder es lassen sich nicht immer die anliegenden Straßen ausmachen. "Im Notfall geht wertvolle Zeit verloren, wenn der Leitstelle der Feuerwehr erst umständlich am Telefon erklärt werden muss, wo man sich gerade befindet", erklärt Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung. "Darum wollen wir die Sitzbänke im Stadtgebiet mit Nummern versehen, die eine eindeutige Ortsbestimmung erleichtern. Die Aktion ,1.000 Bänke für Bochum’ ist dafür eine gute Gelegenheit."

"Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man in Situationen, in denen weder Straßenschilder noch Hausnummern zu erkennen sind, Verbesserungen für die Standortbestimmung im Notfall erzielt werden können", erläutert Tendler die derzeitige Situation. "Gerade ortsunkundige Passanten können der Leitstelle dann nicht genau schildern, wo die Hilfe benötigt wird. Ein Notfall bedeutet für die umstehenden Menschen großen Stress, was die Erklärung des genauen Ortes am Telefon auch für die Menschen erschwert, die sich eigentlich ganz gut auskennen."

Bäm-Kampagne ist kein Glanzstück des Marketings. (30.10.2018)

Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
"Bochum macht (mal wieder auf) jung", kommentiert Felix Haltt, Vorsitzender der Ratsfraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER", die neue städtische Kampagne, mit der für eine hohe Bürgerbeteiligung bei der Innenstadtentwicklung geworben werden soll. "Wenn einem nichts Besseres für die Zukunft von Bochums Innenstadt einfällt, als eines der Jugendwörter des Jahres 2009 aus der Mottenkiste zu kramen, dann ist das ein schlechtes Zeichen."

"Gerade mal neun Jahre nachdem das Wort 'Bäm' Platz zwei beim 'Jugendwort des Jahres' belegt hat, entdeckt die Stadt Bochum und das Hamburger Büro Urbanista 'Bäm' für sich. Wenn man Bochum fit für die Zukunft machen will, ist das ein schlechtes Omen", so Haltt.

Friedhofsflächen zur Stärkung der Biodiversität nutzen. (29.10.2018)

Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin
Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin
"Friedhofsflächen sind hervorragend geeignet, um ein Biotop für eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren zu bieten", erklärt Andrea Tendler, Sachkundige Bürgerin der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" im Umweltausschuss. "Die naturnahe Nutzung des Flächenüberhangs auf Bochumer Friedhöfen ist perfekt vereinbar mit der pietätvollen Ruhe und Stille dieser Orte. Bochum soll ein Konzept aufstellen, wie wir so für mehr Biodiversität sorgen können. Andere Städte machen das schon vor."

"Friedhöfe sind Orte der Stille. Diese Ruhe bietet nicht nur zahlreichen Vögel, sondern auch Insekten, Schmetterlinge und Kleintieren gute Bedingungen. Auch vielfältige Pflanzen können sich ungestört ansiedeln. Bochum kann das gezielt nutzen und ungenutzte Friedhofsflächen als Lebensraum für Flora und Fauna entwickeln. Wir könne kleine Oasen inmitten der Urbanität schaffen", erklärt Tendler, die auch Biologin ist. Der pietätvolle Umgang mit den Flächen ist der Fraktion dabei besonders wichtig: "Mit unserem Vorschlag wollen wir sogar noch mehr Ruhe schaffen, da Pflanzenbewuchs auch Lärmemissionen schluckt."

Ausweisdokumente per Radkurier: Jetzt die positiven Erfahrungen nutzen! (26.10.2018)

Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
"Was in Städten wie Bonn, Düsseldorf und Karlsruhe ohne Probleme funktioniert, sollten wir in Bochum für einen besseren Bürgerservice auch einführen", kommentiert Felix Haltt, Vorsitzender der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER", die positiven Berichte über die Möglichkeit, sich neue Ausweisdokumente per Fahrradkurier nach Hause oder zur Arbeit liefern zu lassen. "In Bochum versteckt sich die Verwaltung übervorsichtig hinter rechtlichen Bedenken. Statt Vorreiter modernen Stadtmanagements zu sein, hinken wir einfach nur hinterher."

"Wir wollen eine spürbare Erleichterung für die Bürgerinnen und Bürger einführen", sagt Haltt. "Anstatt sich Ausweisdokumente nach Beantragung noch mal extra in einem zweiten Termin im Bürgerbüro abzuholen, wollten wir den Versand zur persönlichen Übergabe per Radkurier möglich machen." Für die Stadtkasse wäre das Verfahren kostenneutral", erklärte Haltt. Der Bürger rechne den Extraservice direkt mit dem Kurier ab. "Das liegt in anderen Kommunen, die bereits einen Bringdienst anbieten, bei überschaubaren drei bis sechs Euro."

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Arbeiten im Café, im Zug oder von der heimischen Terrasse aus. Immer mehr Menschen haben die Chance, mobil etwas zu erledigen, was vorher nur in starren Zeitfenstern und an festen Orten möglich war: zu arbeiten. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel ...

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