FDP regt moderne Erfassung und Prüfung von Verkehrszeichen an.

Die FDP im Rat der Stadt Bochum sieht Potenziale für den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Überwachung und Instandhaltung von Verkehrszeichen. Anlass ist ein Pilotprojekt in Duisburg, bei dem Verkehrszeichen mithilfe von KI-Systemen automatisiert während regulärer Fahrten kommunaler Fahrzeuge erfasst und analysiert werden.
„Verkehrszeichen sind ein essenzieller Bestandteil der Verkehrssicherheit“, erklärt Léon Beck, stellvertretender Vorsitzender der FDP im Rat. „Wenn Schilder beschädigt, verschmutzt oder kaum noch lesbar sind, kann das nicht nur zu gefährlichen Situationen führen – es birgt auch rechtliche Risiken für die Stadt.“ Die FDP will daher wissen, wie aktuell in Bochum die Kontrolle dieser Infrastruktur organisiert ist und ob bereits digitale Hilfsmittel zum Einsatz kommen.
In einer Anfrage an die Stadtverwaltung fragt die FDP unter anderem nach den Intervallen für Sichtkontrollen, nach dem organisatorischen Ablauf sowie nach Aufwand und Kosten für die Instandhaltung. Besonders interessieren sich die Liberalen aber für die Chancen durch neue Technologien: „Die Erfahrungen aus Duisburg zeigen, dass KI-basierte Systeme helfen können, Mängel schneller und systematischer zu erkennen. Solche digitalen Ergänzungen könnten auch in Bochum ein echter Fortschritt sein“, so Beck weiter.
Die FDP fordert deshalb, dass die Stadtverwaltung den Einsatz entsprechender Technologien prüft und bei Bedarf Pilotprojekte initiiert. „Es geht darum, kommunale Ressourcen effizient einzusetzen und die Infrastruktur intelligent zu erhalten. Moderne Technologien dürfen dabei kein Fremdwort sein – auch nicht in der Verkehrsüberwachung“, betont Beck abschließend.
