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FDP unterstützt verkaufsoffene Sonntage in Bochum.

Haltt: "Ruhr Park soll künftig stärker berücksichtigt werden."

 Felix Haltt, Vorsitzender der FDP im Rat der Stadt Bochum
Felix Haltt, Vorsitzender der FDP im Rat der Stadt Bochum

Die Diskussion um verkaufsoffene Sonntage in Bochum gewinnt erneut an Bedeutung: Für das Jahr 2026 hat der Handelsverband eine Wunschliste mit mehreren Terminen vorgelegt, über die der Rat bereits im März erstmals beraten wird. Vor diesem Hintergrund hat die WAZ angefragt, wie die FDP im Rat zu den geplanten Sonntagsöffnungen steht und ihre grundsätzliche Haltung sowie ihre Bewertung der vorgeschlagenen Termine und Standorte – insbesondere mit Blick auf den Ruhr Park – nachgefragt.

 

• Wie bewertet die FDP-Ratsgruppe verkaufsoffene Sonntage allgemein?

Die FDP im Rat sieht in den verkaufsoffenen Sonntagen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des stationären Einzelhandels gegenüber dem Online-Handel. Wir würden uns daher wünschen, dass die gesetzlich möglichen Sonntage in Bochum auch ausgeschöpft werden.

 

• Wie bewertet die FDP-Ratsgruppe die Liste der gewünschten verkaufsoffenen Sonntage in Bochum im Speziellen?

Die FDP unterstützt diese Liste vollständig, weil sie viele Standorte (Innenstadt, Stadtteile und Ruhr Park) umfasst und so der Einzelhandel in Bochum aktiv gestärkt wird. So kann sich Bochum auch im Wettbewerb mit den Nachbarstädten klar positionieren.

 

• In den vergangenen Jahren wurden die Anträge auf Sonntagsöffnung im Ruhr Park regelmäßig abgelehnt. Wie steht die FDP-Ratsgruppe zu verkaufsoffenen Sonntagen im Ruhr Park?

Der Ruhr Park ist ein wichtiger Einzelhandelsstandort, der dafür sorgt, dass Kaufkraft in Bochum ausgegeben wird. Die FDP hat sich daher bereits in der Vergangenheit dafür eingesetzt, den Ruhr Park mit einem verkaufsoffenen Sonntag (z. B. in der Weihnachtszeit) einzubinden.