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FDP geht im Stadtbezirk Bochum-Mitte mit Dr. Volker Behr ins Rennen.

Der 59-jährige Jurist setzt sich dafür ein, dass Bochum effizienter, familienfreundlicher und zukunftsorientierter wird.

Dr. Volker Behr, FDP-Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte
Dr. Volker Behr, FDP-Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte

Behr vertritt die FDP Bochum bereits in der Bezirksvertretung Mitte und ist stellvertretender Kreisvorsitzender. Als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling weiß er: „Das Haus des Wissens müsste keine 150 Millionen Euro kosten und der Husemannplatz keine 15 Millionen Euro." Bochum brauche eine effizientere Projektsteuerung. Aber: „Gegen immer wieder neue Vorgaben ist auch der beste Projektsteuerer machtlos." Deshalb ist es auch wichtig, dass die Verwaltungsspitze und die Politiker mit Weitblick und Bedacht handeln. Der Rechtsanwalt und Notar hat drei Kinder im Alter von 11 bis 20 Jahren und ist mit einer Ingenieurin verheiratet. Er weiß aus eigener Erfahrung: „Ohne eine verlässliche Kinderbetreuung lassen sich Familie und Beruf nicht vereinbaren. Hier gibt es in Bochum viel Nachholbedarf. Es fehlt an Betreuungsplätzen, Betreuungsräumen und Betreuungspersonal." Behr fordert trägerübergreifende Personalausfallkonzepte, abgestimmte Schließungszeiten und die Ausnutzung von Ermessenspielräumen bei der Freigabe von Schulräumen und der Einbindung von Elterninitiativen und Vereinen. Fachkräfte sollen durch Unterstützungskräfte und eine massive Vereinfachung des Verwaltungsaufwandes entlastet werden.

 

Familienfreundlichkeit hört nach Behrs Ansicht aber nicht bei der Betreuung auf. Es brauche eine zukunftsorientierte Politik mit Wohnraum-, Versorgungs- und Verkehrskonzepten, die sich nach den Bedürfnissen ihrer Bürgerinnen und Bürger richten. Hier sieht Behr besonderen Nachholbedarf in den Bereichen Wärmeplanung und E-Mobilität. „Es passt nicht zusammen, Bochums Klimaneutralität schon für 2035 auszurufen, die bis Mitte 2026 aufzustellende Wärmeplanung bis jetzt aber schuldig zu bleiben", so Behr. Auch die Planung öffentlicher Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sei bislang völlig unzureichend. „Wenn die Planung so ambitionslos bleibt, werden mit dem Verbrenner-Verbot im Jahr 2035 alle abgehängt, die keinen Stellplatz auf einem eigenen Grundstück haben", warnt er.

 

Neben Behr kandidieren neun Kandidatinnen und Kandidaten für die FDP im Stadtbezirk Bochum-Mitte. Auf Platz 2 kandidiert die Fotografenmeisterin Jacqueline Kraemer, auf Platz 3 tritt Doktorand in der Physik Max Brückner an. Auf den weiteren Plätzen folgen Kunsthistoriker Richard Witthüser (Platz 4), Gründer Moritz Schmidt (Platz 5), Controller Cedric Klammer-Linka (Platz 6), Sachbearbeiter Maik Karle (Platz 7), Personal-Trainer Niko Gassen (Platz 8), Jurastudent Robert Bennington Christofor (Platz 9) und der Kreisvorsitzende der FDP Bochum Léon Beck.

 

Die FDP-Wahlkreiskandidaten im Stadtbezirk Bochum-Mitte sind Robert

Bennington Christofor (10: Grumme), Jacqueline Kraemer (Wahlbezirk 11: Altenbochum), Richard Witthüser (Wahlbezirk 12: Innenstadt-Nord/Schmechtingwiese), Léon Beck (Wahlbezirk 13: Ehrenfeld), Dr. Volker Behr (Wahlbezirk 14: Innenstadt-Südost), Max Brückner (Wahlbezirk 15: Goldhamme/Stahlhausen), Cedric Klammer-Linka (Wahlbezirk 16: Hamme/Hordel), Maik Karle (Wahlbezirk 17: Riemke) und Niko Gassen (Wahlbezirk 18: Hofstede).

 

Dr. Volker Behr kandidiert auch auf Platz 7 der FDP-Ratsreserveliste.